Our Team

OneDollarGlasses Team at the Annual Meeting Germany 2022 | © Martin Aufmuth

Our Team

Over 300 volunteers in Germany, Switzerland and the US work with 27 full-time OneDollarGlasses’ employees. In our project countries, over 200 individuals are fully employed by OneDollarGlasses.

Board

Martin Aufmuth

Inventor and founder of
OneDollarGlasses, 1st Chairman

Brigitte Weis

Board member, Treasurer

Karsten Wolf

Board member

Country Managers

Natalia Buitrago

Country Coordinator Colombia

Piush Khetan

Piush Khetan

Project Manager India

Thierry Nassouri

Project Manager Burkina Faso

Alejandra Portillo

Project Manager Peru

Max Steiner

Coordinator South- and Central America, Project Manager Bolivia

Ralf Toenjes

Project Manager Brasilia

Marc Zedler

Project Manager Malawi

“Development aid as a social business –
I was enthusiastic about the idea right from the start.”

Brigitte Weis, volunteer treasurer

Marc Zedler

Marc Zedler |© Isabella Bilger

Marc Zedler

Project Manager Malawi

Martin Aufmuth |© Isabella Bilger

Martin Aufmuth

Inventor and founder of OneDollarGlasses, 1st Chairman

I want to change the world. For as long as I can remember, I have felt it was unfair that we are doing so well and people in other countries are not. The only thing that differentiates us is where we were born. How did I get the idea with OneDollarGlasses? In 2010 I read in Paul Polak's book "Out of Poverty" that there should be glasses that people can afford who live on a dollar or less a day. I thought "it's a pity that glasses like this don't exist" and read on. The next day I happened to see cheap Chinese reading glasses in a 1 Euro shop for 1 Euro! I thought: "Strange that we have such glasses and Africa has not".

I started doing research, plying a myriad of patents, experimenting with different materials in our basement. After several months, it was in front of me: my first OneDollarGlasses. The next thing I had to do was design a machine that would make the production of glasses easy. Ideally without electricity so that it works everywhere. The first practical test of this bending machine was in April 2012 in Uganda, where I trained the first team of local workers and supplied around 500 people with glasses.

Many people have now become enthusiastic about my idea. Together we have already provided thousands of people with glasses and thus helped them to a new, happy life. Our vision: to provide glasses to 150 million people worldwide.

I thank everyone who helps us!

Bernhard Vidoni

Leitung Regionalgruppe München

Bei Fragen und Anregungen für die Regionalgruppe Bremen, bitte eine E-Mail an Bernhard Vidoni senden.

Karl Klausecker © Martin Aufmuth

Karl Klausecker

Leitung Finanzplanung 

Silke Weinmann © Isabella Bilger

Silke Weinmann

Leitung internationale Projekte 

Natalia Buitrago

Project Manager Colombia

 

Prashant Pachisia |© Antje Christ

Prashant Pachisia

Project Manager India

Ullrich Angersbach © Martin Aufmuth

Ullrich Angersbach

Betreuung Ehrenamtliche

Ende 2016 habe ich durch eine Spendenaktion eines Rotary Clubs von den Projekten der EinDollarBrille erfahren und war sofort begeistert. Im Januar 2017 besuchte ich dann einen Infotag in München und schon bald erhielt ich die Aufgabe, den Bereich der Mitarbeiterbetreuung zu leiten. Durch diese Tätigkeit bin ich als früherer Unternehmer und Finanzexperte (Diplom-Kaufmann) gefordert, mich auf die Besonderheiten eines Sozialunternehmens einzustellen.

Mittlerweile habe ich mit zahlreichen Aktiven der EinDollarBrille zusammengearbeitet. Dabei bin ich auf viele hochmotivierte Menschen jeden Alters gestoßen, die mich bei meiner Einarbeitung engagiert unterstützt haben. Es herrscht ein hilfsbereiter und konstruktiver Geist, den der Gründer Martin Aufmuth und der übrige Vorstand vorleben. Es ist eine Freude zu sehen, wie viele Menschen ihre Freizeit und ihre Fähigkeiten den Projekten der EinDollarBrille widmen.

Noch aber werden viele weitere Freiwillige gesucht. Denn nur dann können wir es gemeinsam schaffen, 150 Millionen der ärmsten Menschen der Welt mit Sehproblemen dauerhaft zu kostengünstigen und robusten Brillen zu verhelfen. Durch die EinDollarBrille können diese Menschen ihr Leben selber in die Hand nehmen. Kinder machen ihren Schulabschluss oder Erwachsene lernen beispielsweise einen LKW zu steuern und ernähren damit ihre Familie. Dafür arbeite ich gerne als Freiwilliger.

Renate Eden © Renate Eden

Renate Eden

Leitung Fundraising und Kommunikation 

Ich las im Wartezimmer eines Arztes einen Bericht über die EinDollarBrille und war sofort begeistert. Da ich selbst schon früh einer Brille tragen musste, weiß ich aus eigener Erfahrung, was eine Brille für den persönlichen Werdegang und die Lebensqualität bedeutet. Seit 2015 setze ich mich leidenschaftlich gerne – zunächst ehrenamtlich, heute hauptamtlich - für unsere Ziele ein.

Weltweit allen Menschen einen Zugang zu augenoptischer Grundversorgung zu ermöglichen ist ein hehres Ziel. Es wird noch dauern und es gibt viel zu tun. Die persönlichen Geschichten unserer BrillenträgerInnen über deren verbesserte Lebensqualität motivieren mich jeden Tag wieder, mit einem tollen Team die Welt ein bisschen schöner zu machen.

Thierry Nassouri

Project Manager Burkina Faso

Karin Eisgruber © Karin Eisgruber

Karin Eisgruber

Assistenz der Geschäftsleitung 

Aus den Medien kannte ich die EinDollarBrille schon länger. Da ich sehr gute Erfahrungen mit der Arbeit in einer anderen gemeinnützigen Organisation gemacht hatte, sprach mich dann das Mitarbeitergesuch des Vereins EinDollarBrille gleich an. Bei einem so sinnvollen Projekt wollte ich sehr gerne mitarbeiten.

Mit vielen, sehr unterschiedlichen Aktiven aus ganz Deutschland arbeiten wir hier – jeder mit seinen individuellen Fähigkeiten – an der bestmöglichen Umsetzung der Idee, die unser Vereinsgründer und Vorstandsvorsitzender Martin Aufmuth 2012 hatte.

Eines ist klar: Die Arbeit wird uns nicht ausgehen. Gilt es doch, noch sehr vielen Menschen, die keinerlei Zugang zu augenoptischer Versorgung haben, die Chance auf gutes Sehen und damit auf eine aussichtsreichere Zukunft zu geben.

Anke Hoffmann © Isabella Bilger

Anke Hoffmann

Advisor Best Practice & Country Development 

Seit meiner Teilnahme an einem Schnuppertraining Anfang 2015 bin ich überzeugt von dem nachhaltigen Konzept der EinDollarBrille und der damit verbundenen Vision: 150 Millionen Menschen weltweit und dauerhaft mit günstigen, vor Ort produzierten Brillen zu versorgen. Mehr als 2 Jahre habe ich mich ehrenamtlich und nebenberuflich im Verein engagiert, dabei hauptsächlich die Landeskoordination in Burkina Faso unterstützt. Anfang 2018 kam dann die Entscheidung, mich mit voller Kraft und ausschließlich für dieses Projekt zu engagieren.

Dabei ist der Bereich „Business Development“ wie gemacht für mich als international erfahrene Projektmanagerin. Es geht um die Koordination zwischen den Ländern, aber auch die Abstimmung mit den einzelnen Entscheidern hier in Deutschland. Nach welchen Standards wollen wir in den Ländern arbeiten? Wie stellen wir die Qualität der Brillen sicher? Und wie können wir unsere Brillen möglichst vielen Menschen zur Verfügung stellen und dabei dennoch weitestgehend kostendeckend arbeiten? Das sind nur einige der Fragestellungen, mit denen ich mich tagtäglich beschäftige.

Und immer wieder wird mir aufs Neue klar, wie wichtig unsere Arbeit ist und was man doch alles verändern kann, wenn man sich nicht von einzelnen Unwägbarkeiten entmutigen lässt. Jeder kann etwas bewegen und verändern, und gemeinsam geht noch viel mehr!

René Freiherr von Künßberg © Isabella Bilger

René Freiherr von Künßberg

Leitung Optik & Produktion

Das Auge - Universum auf der Netzhaut, Meisterstück der Evolution, Wunderwerk der Wahrnehmung, Fenster zur Welt und Spiegel der Seele. Für die meisten Menschen ist es ganz selbstverständlich: die Augen öffnen und sich ein Bild von der Welt machen. Doch nicht ein jeder Mensch hat das Privileg, die eventuell dafür erforderliche Versorgung zu erhalten. Bei uns stolpert man alle paar Meter über einen Augenoptiker, wohingegen in anderen Ländern eine tagelange Reise auf sich genommen werden muss, und das Geld sowieso nicht für eine teure Sehhilfe reicht.

Aufgrund der umfangreichen Öffentlichkeitsarbeit der ehrenamtlichen Mitarbeiter bei der EinDollarBrille, hörte ich von dem Verein mit der beeindruckenden Vision - Menschen weltweit und dauerhaft mit günstigen, vor Ort produzierten Brillen zu versorgen.

Im Rahmen meines Studiums bot sich mir die Möglichkeit eines Auslandspraktikums. Die Wahl zwischen zwei Sehlaboren in Sydney und Vancouver oder der Chance, Malawi zu erkunden, fiel mir persönlich nicht schwer. Also packte ich meine Sachen und stürzte mich in das Projekt in Afrika. Es waren die unvergesslichen Erlebnisse, welche sich in vielerlei Hinsicht auf mich auswirkten und den Entschluss untermauerten, zum Erreichen der Vision beitragen zu wollen. Das damalig eingeführte Qualitätsmanagementsystem betreute ich nach meinem halbjährigen Aufenthalt weiterhin ehrenamtlich von Deutschland aus. Nach Abschluss meiner akademischen Weiterbildung unterstütze ich nun mit besten Wissen und Gewissen die EinDollarBrille als Leitung Optik & Produktion.

Claudia Wittwer | © Martin Aufmuth

Claudia Wittwer

Pressesprecherin 

Lesen, Neues lernen, Reisen: Für so viele Dinge, die zu meinem Leben gehören, ist gutes Sehen eine elementare Voraussetzung. Unvorstellbar, ich müsste mein Leben ohne Brille bewältigen – und doch ist dies Realität für Millionen von Menschen. Der Besitz einer Brille entscheidet für sie darüber, ob sie in die Schule gehen, eine Arbeit aufnehmen oder auch nur ihr Feld bestellen können – und wird damit zu einer Existenzfrage.

Die Idee, Menschen in Entwicklungsländern dauerhaft mit bezahlbaren und individuell angepassten Brillen zu versorgen, hat mich deshalb von Anfang an fasziniert. Nach meinem ersten Biegetraining war ich endgültig „infiziert“; deshalb engagiere ich mich heute dafür, dass das Konzept des Vereins noch mehr Aufmerksamkeit und weitere Unterstützer findet. Denn es liefert das passende Produkt für den Einsatz in Entwicklungsländern, zielt auf eine dauerhafte und finanziell unabhängige augenoptische Versorgung ab, und schafft auch noch Arbeitsplätze – eine Kombination mit enormer und vor allem nachhaltiger Wirkung. Der tolle Team Spirit im Verein trägt ein Übriges zu meiner Motivation bei. Ich kümmere mich bei EinDollarBrille e.V. um den Auf- und Aufbau der Medienarbeit, um Fundraising-Projekte und um die interne Kommunikation im Verein.

Max Steiner © Isabella Bilger

Max Steiner

Coordinator South and Central America, Project Manager Bolivia

After committed entrepreneurial years in Switzerland and Germany, in 2000 I founded a social youth foundation in Bolivia, the country of origin of my wife Martha, today my second home. Hostelling International Bolivia (HI-Bolivia) runs the national youth hostel, offers Spanish courses and organizes adventure trips in the Andes. All of this for almost 1,000 volunteers who have been involved in the foundation's many social projects over the past 15 years and who continue to contribute. Initially, it was primarily childcare centers in the country, but HIB soon expanded its help in the health sector, such as dental care, fluorination and mobile consultations in remote mountain areas up to 4000m high on the Sunny Island outside on Lake Titicaca.

While on an exchange program with the Institute for Geography at the University of Erlangen, I came across Martin Aufmuth’s OneDollarGlasses program at the end of 2012. Right then, I wanted to close this exact gap in Bolivia, too, and give the well over 150,000 locals with insufficient eyesight the option of affordable glasses and new life chances. Fascinated by the manufacturing process, I asked the OneDollarGlasses team to train local producers, who produced around 15,000 frames this year and can thus generate an income that was simply not there before.

How satisfying it is for me today to remember that the goal of the LENTES AL INSTANTE (the name of OneDollarGlasses in South America) campaign in 2017 is to do about 20,000 eye tests in places where the people have never seen an ophthalmologist.

I was very honored to be appointed OneDollarGlasses coordinator from South and Central America. In my role, on the one hand I work to strengthen the launched partner structures in Mexico and Brazil, and on the other hand to extend this valuable social project to other Andean countries such as Peru, Colombia and later Ecuador. In 2020, we want to work together on this continent to bring around 50,000 OneDollarGlasses to happy, needy people who will finally see better.

 

 

Brigitte Weis |© Isabella Bilger

Brigitte Weis

Board member, Treasurer

A friend told me about OneDollarGlasses. After I got further information, the next step was to take part in a trial course. During this course I could not only see in practice how the glasses are made and try them myself but also had the opportunity to get to know Martin Aufmuth and others who were already active in the association. Above all, the many active people who support the association with their enthusiasm and commitment, and OneDollarGlasses´s help-to-self-help concept make the association something special among the many aid organizations in my opinion.

Martin's ingenious idea of inexpensively bending glasses out of wires can change the living conditions of many people, especially children, in the Third World in a lasting positive way. What a nice thought to be able to make a small contribution along with the many others who are working for OneDollarGlasses to get closer to this goal.

 

Karsten Daniel |© SNaumann Fotografie

Karsten Wolf

Board member

I am a member of the board and responsible for the areas of human resources, law and IT. I am also the contact person for the sister organizations ODG Switzerland and ODG USA.

What impresses me about the organization and my work is that we can help many people sustainably with our work. We not only offer basic optical care and high-quality glasses in many countries around the world, we also build permanent structures on site. We train people in our one-year training as GoodVision Technicians who can perform eye tests, recognize eye diseases and manufacture, adapt (and later repair if necessary) glasses.

This enables us to create jobs directly on site in production, sales and administrative offices. We offer a product and a service that people live on and that people can afford. In this way, we strengthen the community in the countries and regions in which we operate over the long term.

 

Natalia Buitrago

Projektleitung Kolumbien

 

Piush Khetan

Piush Khetan

Project Manager India

After working for more than 15 years in HR and social development sector, the opportunity came to spearhead Care Netram in 2017, the organization formed in association with GoodVision to provide access to affordable eyecare to people of India coming from marginalized background. Lack of awareness, shortage of skilled manpower resulting in high cost and poor access of availing the eye care services especially in rural India.

Today 100+ team strength of Care Netram is impacting lives with better vision in rural communities, urban slums, factory workers, school students with our community eye camps and vision centres.

My role at Care Netram and Good Vision Glasses is challenging at the same time very rewarding and satisfying.

 

 

 

Alejandra Portillo

Project Manager Peru

Ralf Toenjes

Project Manager Brazil

My main goal is to use my knowledge to give back to society the support I have had over the years. In 2013 there was an opportunity that would change not only my life but that of thousands of people. After being recognized as a student leader by Unilever in 2013, I went to Mexico to participate in the Enactus World Cup, a competition that recognizes the best university projects with social impact.

There I met a group of German students who said that 150 million people around the world need glasses without the means to buy them. The students introduced the concept of OneDollarGlasses—the program they wanted to use to change that. That seemed like an interesting challenge to me ...

Soon after, I founded the VerBem company to offer an alternative with positive social effects on the Brazilian eyewear market that is aimed, not at profits, but at the visual health of the population. We have turned the simple task of buying glasses into an act of kindness for others. We are a young brand that tries to make a difference in a saturated market.

 

Marc Zedler

Marc Zedler |© Isabella Bilger

Marc Zedler

Projekt Manager Malawi