Our Team

OneDollarGlasses Team Germany, 2019 | © Isabella Bilger

Our Team

Over 300 volunteers in Germany, Switzerland and the US work with around 25 full-time OneDollarGlasses’ employees. In our project countries, over 220 individuals are fully employed by OneDollarGlasses.

Board

Martin Aufmuth

Inventor and founder of
OneDollarGlasses, 1st Chairman

Brigitte Weis

Board member, Treasurer

Karsten Daniel

Member of the extended board

Country Managers

Stéphane Cissé

Project Manager Burkina Faso

Jo Neunert

Country Coordinator Ethiopia

Prashant Pachisia

Project Manager India

Alejandra Portillo

Project Manager Peru

Max Steiner

Coordinator South- and Central America, Project Manager Bolivia

Ralf Toenjes

Project Manager Brasilia

Marc Zedler

Project Manager Malawi

“Development aid as a social business –
I was enthusiastic about the idea right from the start.”

Brigitte Weis, volunteer treasurer

Martin Aufmuth © Isabella Bilger

Martin Aufmuth

Erfinder und Gründer der EinDollarBrille, 1. Vorsitzender 

Ich möchte die Welt verändern. Seit ich denken kann, fand ich es ungerecht, dass es uns so gut geht und Menschen in anderen Ländern nicht. Das Einzige, was uns unterscheidet, ist der Ort unserer Geburt. Wie bin ich auf die Idee mit der EinDollarBrille gekommen? 2010 las ich in dem Buch "Out of Poverty" von Paul Polak, dass es eine Brille geben müsste, die sich Menschen leisten können, die von einem Dollar oder weniger am Tag leben. Ich dachte "schade, dass es so eine Brille nicht gibt" und las weiter. Zufällig sah ich am nächsten Tag in einem 1-Euro Laden eine billige chinesische Lesebrille - für 1 Euro! Ich überlegte: "Seltsam, dass es bei uns so eine Brille gibt und in Afrika nicht".

Ich begann zu forschen, wälzte eine Unzahl an Patenten, experimentierte in unserem Keller mit verschiedenen Materialien. Nach mehreren Monaten lag sie dann vor mir - meine erste EinDollarBrille. Als nächstes musste ich eine Maschine konstruieren, mit der man die Brille einfach herstellen kann. Am besten ohne Strom, damit sie überall funktioniert. Den ersten Praxistest bestand diese Biegemaschine dann im April 2012 in Uganda, wo ich das erste Team einheimischer Arbeiter ausbildete und rund 500 Menschen mit Brillen versorgte.

Viele Menschen ließen sich inzwischen von meiner Idee begeistern. Zusammen haben wir bereits viele tausend Menschen mit Brillen versorgt und ihnen so zu einem neuen, glücklichen Leben verholfen. Unserer Vision: 150 Millionen Menschen auf der Welt dauerhaft mit Brillen zu versorgen. Ich danke allen, die uns dabei helfen!

Karl Klausecker © Martin Aufmuth

Karl Klausecker

Leitung Finanzplanung 

Alwine Beck

Alwine Beck

Geldauflagen und Bußgelder

Die EinDollarBrille habe ich 2014 in München beim Street Life Festival kennengelernt und war sofort von der Idee begeistert. Nachdem ich aus meiner Zeit in Zimbabwe wusste, wie schwierig es ist, eine Brille zu finden, war mir klar, dass ich mich dafür einsetzen will. Fasziniert hat mich dabei v.a. auch das Konzept der Produktion vor Ort und der Einbindung von Frauen in die Projekte.

Seit 2017 bin ich für den Bereich Geldauflagen und Bußgelder zuständig und kümmere mich um das Berichtswesen für die Gerichte sowie die Verpflichtungen gegenüber den Oberlandesgerichten.

 

 

Brigitte Weis © Isabella Bilger

Brigitte Weis

Vorstandsmitglied, Schatzmeisterin

Eine Freundin erzählte mir von der EinDollarBrille. Nachdem ich mich weiter informiert habe, war der nächste Schritt, einmal an einem Schnupperkurs teilzunehmen. Bei diesem Kurs konnte ich nicht nur in der Praxis sehen, wie die Brillen entstehen - und es selbst auch mal probieren - sondern hatte Gelegenheit, Martin Aufmuth und andere bereits im Verein Aktive kennen zu lernen. Vor allem die vielen Aktiven, die mit ihrer Begeisterungsfähigkeit und ihrem Engagement den Verein tragen, und das Hilfe-zur-Selbsthilfe-Konzept der EDB machen den Verein in meinen Augen zu etwas Besonderem unter den vielen Hilfsorganisationen.

Die  geniale Idee von Martin, aus Drähten eine Brille kostengünstig zu biegen, kann die Lebensumstände von vielen Menschen, insbesondere auch von Kindern, in der Dritten Welt nachhaltig positiv verändern - welch ein schöner Gedanke selbst einen kleinen Beitrag leisten zu können, dass wir gemeinsam diesem Ziel näher kommen.

René Pasemann © Isabella Bilger

René Pasemann

IT-Infrastruktur 

Wie viele andere auch, bin ich durch Zufall auf den Verein aufmerksam geworden und war beeindruckt. Beeindruckt von der Idee, Menschen in Entwicklungsländern nachhaltig mit bezahlbaren Brillen zu versorgen. Beeindruckt auch von der hohen Anzahl der benötigten Brillen in diesen Ländern. Dort brauchen genauso viele Menschen eine Brille wie hier, nur dass es dort keine Versorgung gibt und in einigen Ländern noch nicht einmal ein Wort für "Brille". Beeindruckt von dem Team, das zu diesem Zeitpunkt schon von hunderten Menschen – meist ehrenamtlich – unterstützt wurde.

Das war der Moment, in dem auch ich etwas tun wollte und kam zum Verein mit meiner Expertise im Bereich IT. Ich wollte schauen, wie ich gemeinsam mit den Kollegen und mit Hilfe der IT den Verein noch weiter unterstützen kann. Dort gab und gibt es eine Menge zu tun und das mittlerweile sogar weltweit. Ich bin leidenschaftlicher IT’ler und ich freue mich, dass ich hier auch meinen Beitrag leisten kann.

Karsten Daniel © SNaumann Fotografie

Karsten Daniel

Mitglied im erweiterten Vorstand

Ich bin Mitglied im erweiterten Vorstand und für die Bereiche Personal, Recht und IT verantwortlich. Außerdem bin ich Ansprechpartner für die Schwesterorganisationen ODG Schweiz und ODG USA.

Mich begeistert an der Organisation und meiner Arbeit, dass wir mit unserer Tätigkeit vielen Menschen nachhaltig helfen können. Wir bieten nicht nur eine augenoptische Grundversorgung und qualitativ hochwertige Brillen in vielen Ländern der Welt an, sondern wir bauen vor Ort dauerhafte Strukturen auf. Wir bilden Menschen in unserer einjährigen Ausbildung zu Good Vision Technicians aus, die Sehtests durchführen, Augenkrankheiten erkennen sowie Brillen herstellen, anpassen (und später gegebenenfalls reparieren) können.

Dadurch schaffen wir Arbeitsplätze direkt vor Ort in der Produktion, im Verkauf und in Verwaltungsstellen. Wir bieten ein Produkt und eine Dienstleistung an, von denen Menschen leben und die sich Menschen leisten können. So stärken wir langfristig die Gemeinschaft in den Ländern und Regionen, in denen wir tätig sind.

René Freiherr von Künßberg © Isabella Bilger

René Freiherr von Künßberg

Leitung Qualitätssicherung Material und Optik & Brillen Ausbildung

Das Auge - Universum auf der Netzhaut, Meisterstück der Evolution, Wunderwerk der Wahrnehmung, Fenster zur Welt und Spiegel der Seele. Für die meisten Menschen ist es ganz selbstverständlich: die Augen öffnen und sich ein Bild von der Welt machen. Doch nicht ein jeder Mensch hat das Privileg die eventuell dafür erforderliche Versorgung zu erhalten. Bei uns stolpert man alle paar Meter über einen Augenoptiker, wohingegen in anderen Ländern eine tagelange Reise auf sich genommen werden muss und das Geld sowieso nicht für eine teure Sehhilfe reicht.

Aufgrund der umfangreichen Öffentlichkeitsarbeit der ehrenamtlichen Mitarbeiter bei der EinDollarBrille, hörte ich von dem Verein mit der beeindruckenden Vision - Menschen weltweit und dauerhaft mit günstigen, vor Ort produzierten Brillen zu versorgen.

Im Rahmen meines Studiums bot sich mir die Möglichkeit eines Auslandspraktikums. Die Wahl zwischen zwei Sehlaboren in Sydney und Vancouver oder der Chance, Malawi zu erkunden, fiel mir persönlich nicht schwer. Also packte ich meine Sachen und stürzte mich in das Projekt in Afrika. Es waren die unvergesslichen Erlebnisse, welche sich in vielerlei Hinsicht auf mich auswirkten und den Entschluss untermauerten, zum Erreichen der Vision beitragen zu wollen. Das damalig eingeführte Qualitätsmanagementsystem betreute ich nach meinem halbjährigen Aufenthalt weiterhin ehrenamtlich von Deutschland aus. Nach Abschluss meiner akademischen Weiterbildung unterstütze ich nun mit besten Wissen und Gewissen die EinDollarBrille als Coordinator Optics.

Karl Reinhard Fischer © Karl Reinhard Fischer

Karl Reinhard Fischer

Leitung Regionalgruppe Rhein-Ruhr

Als selbstständiger Augenoptikermeister war ich 30 Jahre lang für gutes Sehen und Aussehen ein gefragter Ansprechpartner. Nach dem Eintritt in den Ruhestand hatte ich einfach den Wunsch, meine Kenntnisse und Fähigkeiten weiterzugeben und in den Dienst einer guten Sache zu stellen.

Auf vielen Reisen, die mich und meine Frau auch in arme Länder der Welt führten, erlebten wir dort auch oft den Mangel an einer augenoptischen Grundversorgung. In einer Fachzeitschrift fiel mir dann ein Bericht über die EinDollarBrille in die Hände und es war sofort klar, wie mein Engagement aussehen wird.

2017 startete ich als Biegetrainer bei der EinDollarBrille und in dieser Funktion bilde ich mit großer Freude u.a. auch junge Menschen aus, die ein Jahr in Bolivien für unser Projekt „Lentes al instante“ arbeiten und sich dafür einsetzen.

Mittlerweile habe ich die Leitung der Regionalgruppe Rhein-Ruhr übernommen und bin auch Ansprechpartner für das mobile Einsatzteam (MET).

Bei Fragen und Anregungen für die Regionalgruppe Rhein-Ruhr, bitte eine E-Mail an Karl Reinhard Fischer senden.

Konrad Struller © Konrad Struller

Konrad Struller

Leitung Personalverwaltung hauptamtlich Mitarbeitende 

Zu EDB gestoßen bin ich durch eine ehemalige Mitarbeiterin von mir, die mir von dieser interessanten Organisation erzählt hat.

Was mich an EDB fasziniert, mit welch hohem Engagement alle Aktiven für ihre Themen "brennen" und dass das gesamte Konzept, Bedürftigen zu helfen auf äußerst nachhaltiger Basis steht.

Meine Aufgabe als Mitglied des Führungskreises besteht darin, meine Erfahrung bei Personalthemen für Hauptamtlichen im Verein einzubringen.

Lars Herrig © Isabella Bilger

Lars Herrig

Leitung Regionalgruppe Rhein-Main

Ich hatte schon vor einigen Jahren über Medienberichte von der EinDollarBrille gehört und war von der Idee einfach begeistert. Glücklicherweise kann ich aus persönlicher Erfahrung nur andeutungsweise erahnen, was es bedeutet, dringend eine Brille fürs tägliche Leben zu benötigen, aber keinen Zugang zu einer solchen augenoptischen Versorgung zu haben.

In 2018 habe ich dann für meine von der UNESCO anerkannte und weltweit aktive studentische Alumni-Organisation nach Projekten gesucht, die wir sinnvoll unterstützen könnten. - Und dann direkt mit EinDollarBrille Kontakt aufgenommen. Denn mit seinen Aktivitäten unterstützt EinDollarBrille gleich mehrere der UN Nachhaltigkeitsziele (UN sustainable development goals (SDG)), denen sich meine Alumni-Organisation auch verpflichtet hat.

Wer seine Sehschwäche mit einer EinDollarBrille ausgleichen kann, verbessert seine Gesundheit & sein Wohlergehen (Ziel 3) und schafft sich erst damit eine Ausgangsbasis für hochwertige Bildung (Ziel 4). Die EinDollarBrille wird vor Ort von Menschen produziert, die vorher arbeitslos waren. Dies ermöglicht menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum (Ziel 8) bei nachhaltigem Konsum und Produktion (Ziel 12). Sowohl die Personen mit verbesserter Sehfähigkeit als auch diejenigen, welche durch die EinDollarBrille zu Beschäftigung gekommen sind, verbessern ihre wirtschaftliche Ausgangsbasis (Ziel 1 – keine Armut).

Es gibt nicht viele Organisationen, die so umfassend und nachhaltig an der Verbesserung der Welt mitwirken.

Nach Kontaktaufnahme bin ich dabei aber auch auf ein Team von überwiegend ehrenamtlichen Helfern getroffen, die mit sehr viel persönlichem Engagement und großer Begeisterung für das gemeinsame Ziel dabei sind. Dabei legen alle im Rahmen der durch den Verein geleisteten augenoptischen Versorgung höchsten Wert auf kompromisslose Professionalität, Qualität und Nachhaltigkeit.

Dies hat mich zu einer wesentlich intensiveren – als ursprünglich mal geplanten - Mitarbeit bei EinDollarBrille bewegt. Seit April 2019 leite ich nun die junge (und jung-gebliebene) Regionalgruppe Rhein-Main.

Falls Du Dich auch bei uns engagieren möchtest, freuen wir uns sehr über eine kurze Nachricht von Dir.

Bei Fragen und Anregungen für die Regionalgruppe Rhein-Main, bitte eine E-Mail an Lars Herrig senden.

Christophe Waechter © Christophe Waechter

Christophe Waechter

Coordinator Legal, Governance, Risk Management & Data-Protection 

Heike Hertrich © Isabella Bilger

Heike Hertrich

Leitung Regionalgruppe Erlangen

Eine "Brille" ist für mich ein Teil meiner täglichen Arbeit als Orthoptistin. Eine Brille benötige ich seit vielen Jahrzehnten, um mich im Leben zurecht zu finden. Ich weiß, was einem alles verloren geht, wenn man nicht richtig bzw. gut genug sieht.

So ist mein erster Kontakt zu dem Projekt der EinDollarBrille auch über einen Patienten gekommen. Er berichtete ganz begeistert, zeigte mir erste Schritte des Brillenbiegens und lud mich zum nächsten Infotag ein. Der Grundstock für mein Engagement war gelegt.

Ich stehe hinter der Idee, vielen Menschen in Entwicklungsländern eine Grundversorgung zukommen zu lassen und das Ganze auch nachhaltig zu organisieren. Das Team der überwiegend ehrenamtlichen Helfer kommt aus allen Bereichen, beruflich und privat sowie aus allen Altersschichten - aber alle ziehen an einem Strang und verfolgen ein großes Ziel. Jedes Treffen, ob groß oder klein, ist eine Bereicherung, auch für mein eigenes Leben.

Momentan leite ich die Regionalgruppe in Erlangen und bringe mich im Auge-Optik-Team ein.

Bei Fragen und Anregungen für die Regionalgruppe Erlangen, bitte eine E-Mail an Heike Hertrich senden.

Silke Weinmann © Isabella Bilger

Silke Weinmann

Leitung internationale Projekte 

Stefan Manneck © Stefan Manneck

Stefan Manneck

Leitung Regionalgruppe Hamburg

Die EinDollarBrille hat mir sofort gefallen: Ein echtes Problem - Fehlsichtigkeit von armen Menschen - mit einer effektiven Hilfe - die Brille. Und als Software-Entwickler begeistern mich einfach Produkte, die mit gutem Design eine effiziente Lösung anbieten. Das war einfach super konkret und einleuchtend, darüber wollte ich mehr wissen. Also bin ich zu einem Infotag gegangen und habe mir die EinDollarBrille näher angeschaut.

Ja, und wenn man erst mal begeistert ist, will man mehr wissen. So kam ich zur Regionalgruppe Hamburg. Und da ist mir aufgefallen, dass es einen weiteren Punkt gibt, der mindestens so wichtig ist, wie die Brille selbst: Die Menschen, die hinter der EinDollarBrille stehen. Denn ohne die Vielzahl an tollen und engagierten Menschen, die mit Herz und Begeisterung großartige und manchmal auch ganz banale Arbeit leisten, wäre die EinDollarBrille nur eine nette Idee.

Solche Menschen sind mir sehr wichtig. Sei es in meinem Team bei der Arbeit, zusammen mit meiner Frau beim Sport im Ruderverein oder eben bei meinem Engagement für die EinDollarBrille. So bin ich geblieben und lerne ständig Neues dazu: über das Leben in fernen Ländern, wie Drähte zu Brillen werden oder am Infostand beim Gespräch mit interessanten Menschen.

Und die Freude und Spaß, wirklich etwas zu bewirken, sind einfach unbezahlbar.

Bei Fragen und Anregungen für die Regionalgruppe Hamburg, bitte eine E-Mail an Stefan Manneck senden.

Claudia Wittwer | © Martin Aufmuth

Claudia Wittwer

Pressesprecherin 

Lesen, Neues lernen, Reisen: Für so viele Dinge, die zu meinem Leben gehören, ist gutes Sehen eine elementare Voraussetzung. Unvorstellbar, ich müsste mein Leben ohne Brille bewältigen – und doch ist dies Realität für Millionen von Menschen. Der Besitz einer Brille entscheidet für sie darüber, ob sie in die Schule gehen, eine Arbeit aufnehmen oder auch nur ihr Feld bestellen können – und wird damit zu einer Existenzfrage.

Die Idee, Menschen in Entwicklungsländern dauerhaft mit bezahlbaren und individuell angepassten Brillen zu versorgen, hat mich deshalb von Anfang an fasziniert. Nach meinem ersten Biegetraining war ich endgültig „infiziert“; deshalb engagiere ich mich heute dafür, dass das Konzept des Vereins noch mehr Aufmerksamkeit und weitere Unterstützer findet. Denn es liefert das passende Produkt für den Einsatz in Entwicklungsländern, zielt auf eine dauerhafte und finanziell unabhängige augenoptische Versorgung ab, und schafft auch noch Arbeitsplätze – eine Kombination mit enormer und vor allem nachhaltiger Wirkung. Der tolle Team Spirit im Verein trägt ein Übriges zu meiner Motivation bei. Ich kümmere mich bei EinDollarBrille e.V. um den Auf- und Aufbau der Medienarbeit, um Fundraising-Projekte und um die interne Kommunikation im Verein.

Sabine Müller-Martin © Martin Aufmuth

Sabine Müller-Martin

Koordination Regionalgruppen

Das Projekt EinDollarBrille begeistert mich schon seit einigen Jahren. Nachhaltige Entwicklungshilfe zu leisten und nicht kurzfristig mit viel Geld „Gutes“ tun, ist für mich der richtige Weg, um Entwicklungsländern zu helfen. Da lag es für mich nahe, mich hier ehrenamtlich zu engagieren. Die Probleme in Entwicklungsländern kann ich gut nachvollziehen; ich bin in Südamerika aufgewachsen. Als Kind habe ich insgesamt 15 Jahre in Mexiko, Kolumbien und Venezuela gelebt und bin dort zur Schule gegangen.

Ehrenämter sind ein Teil meines Lebens geworden, hier kann ich weitgehend flexibel arbeiten, so viel Zeit investieren, wie ich Lust habe.

Anfang 2018 suchte ich neue Herausforderungen und meldete mich bei der EinDollarBrille. Beim Infotag habe ich ein sehr nettes und engagiertes Team kennengelernt, bei dem ich gerne mitarbeiten wollte. Nach einer Einarbeitungszeit habe ich jetzt die Koordination der Regionalgruppen übernommen.

Bei Fragen und Anregungen für die Regionalgruppe Berlin, bitte eine E-Mail an Sabine-Müller Martin senden.

Jo Neunert © Jo Neunert

Jo Neunert

Landeskoordinator Äthiopien

Nach jahrelangen Erfahrungen in der Städtepartnerschaft Vaterstetten mit Alem Katema in Äthiopien, hat mich die Idee der EinDollarBrille schon 2013 fasziniert. So entstand der Pilotversuch in unserer Partnerklinik in Alem Katema, wo heute auf sehr kleinem Niveau Brillen hergestellt und verkauft werden. Versuche, die EinDollarBrille in Äthiopien breiter aufzustellen, verfolge ich weiter. Die politischen Rahmenbedingungen lassen jetzt hoffen, verlangen aber sehr viel Geduld.

Peter Oesterlin © Peter Oesterlin

Peter Oesterlin

Leitung Regionalgruppe Hannover

Im Frühjahr 2016 stand mein Ruhestand kurz bevor, und da hat es super gepasst, dass ich auf dem Fernwehfestival in Göttingen in einen Stand der EinDollarBrille hineingelaufen bin. Die Standbesatzung hat mich schnell von dem Projekt überzeugt und die Biegemaschine hat mich begeistert.  Den restlichen Stoß hat mir dann ein Infotag gegeben, den ich stolz mit einer selbst gebogenen Brille (etwas schief , aber funktionsfähig) verließ.

Seitdem bin ich dabei, als Biegetrainer, als Standbesatzung auf Messen und Ausstellungen, als Vortragender, Spendenboxbetreuer und seit dem 1.11.2019 auch als Leiter der Regionalgruppe Hannover. Ich wohne in Göttingen – die RG Hannover ist geografisch leider etwas "raumgreifend" – bin verheiratet und habe drei erwachsene Kinder. Ich liebe Reisen in exotische Länder und bin noch in anderen Organisationen tätig, die sich der Hilfe für afrikanische Länder verschrieben haben.

Wer mehr Fragen hat, zu den Aktivitäten in unserer Regionalgruppe oder zu mir, kann mich unter [email protected] erreichen.

Prashant Pachisia © Antje Christ

Prashant Pachisia

Projektleiter Indien 

Herbert Roth © Martin Aufmuth

Herbert Roth

Leitung Regionalgruppe Stuttgart

Was wäre aus mir geworden, hätte ich als Jugendlicher keinen Zugang zu einer Brille gehabt? Weder Schulabschluss, Studium noch mein späterer Beruf wären möglich gewesen. Vor diesem Hintergrund fiel mir die Entscheidung leicht, mich für den EinDollarBrille e.V. zu engagieren, ausgelöst durch einen kleinen Zeitungsartikel Anfang 2017 mit dem Hinweis auf einen Infotag.

Mich überzeugt, mit welch einfachen Mitteln es gelingen kann, Sehschwächen zu korrigieren, gleichzeitig Arbeitsplätze zu schaffen und es Menschen zu ermöglichen, wieder zu lernen und zu arbeiten. Und damit ein besseres Leben führen zu können. Darum helfe ich mit.

Bei Fragen und Anregungen für die Regionalgruppe Stuttgart, bitte eine E-Mail an Herbert Roth senden.

Max Steiner © Isabella Bilger

Max Steiner

Koordinator Süd- und Mittelamerika, Projektleiter Bolivien

Nach engagierten Unternehmerjahren in der Schweiz und Deutschland, gründete ich im Jahre 2000 eine soziale Jugend-Stiftung in Bolivien, dem Herkunftsland meiner Frau Martha, heute meine zweite Heimat. HI-Bolivia betreibt das nationale Jugendherbergswerk, bietet Spanischkurse und organisiert Abenteurreisen in den Anden. All dies für bald 1000 Freiwillige, welche sich in den letzen 15 Jahren in den vielen Sozialprojekten der Stiftung engagierten und immer weiter einbringen. Waren es anfänglich vor allem Kinderhorte auf dem Land, erweiterte HIB bald auch seine Hilfen im Gesundheitsbereich, so in der Zahnprävention, -fluorisation und mobilen Konsultationen in abgelegenen Berggebieten bis 4000m hoch auf die Sonneninsel draußen im Titicacasee.

Im Studienaustausch mit dem Institut für Geograpie der Uni Erlangen stieß ich dann Ende 2012 auf die so einleuchtende Brillenhilfe von Martin Aufmuth. Genau diese Lücke wollte ich daraufhin auch in Bolivien schließen und den sicher weit über 150.000 Einheimischen mit ungenügendem Sehvermögen mit bezahlbaren Brillen neue Lebenschancen ermöglichen. Ganz fasziniert ob der Herstellung bat ich das EDB -Team, lokale Produzenten auszubilden, welche in diesem Jahr rund 15.000 Gestelle herstellen und sich so selbst ein Einkommen schaffen können, das vorher einfach nicht da war.

Wie befriedigend ist es heute für mich, daran zu denken, dass es 2017 das Ziel der Kampagnen von „LENTES AL INSTANTE“ (EDB auf Spanisch) sein wird, etwa 20.000 Sehtests an Orten durchzuführen, wo man noch nie einen Augenarzt gesehen hat.

Sehr ehrenvoll empfand ich dann meine Berufung zum OneDollarGlasses-Koordinator von Süd- und Mittelamerika, um einerseits die gestarteten ODG-Partnerstrukturen in Mexiko und Brasilien zu stärken und anderseits dieses so wertvolle Sozialprojekt auch auf andere Andenstaaten, wie Peru, Kolumbien und später Ecuador auszuweiten. 2020 wollen wir zusammen engagiert auf diesem Kontinent jährlich rund 50.000 EDB-Brillen zu dann glücklichen, denn endlich besser sehenden bedürftigen Menschen bringen.

Björn Schönfelder © Martin Aufmuth

Björn Schönfelder

Leitung Regionalgruppe Bremen

ch bin gelernter Augenoptiker und Augenoptikermeister. Grundsätzlich habe ich die Einstellung, dass sich jeder ehrenamtlich oder sozial in unserer Gesellschafft engagieren sollte. Als Geselle habe ich mich schon für Entwicklungshilfe im Bereich Augenoptik interessiert, aber nicht das passende Ehrenamt für mich gefunden. Wenn man sich aber für Entwicklungshilfe + Ehrenamt + Augenoptik interessiert, stößt man irgendwann auf unser Projekt!  Bei mir war das 2014 oder 2015. Im Frühjahr 2017 habe ich dann tatsächlich Kontakt aufgenommen.

Bei Fragen und Anregungen für die Regionalgruppe Bremen, bitte eine E-Mail an Björn Schönfelder senden.

Ralf Toenjes ©

Ralf Toenjes

Projektleiter Brasilien

Es ist mein Hauptziel, mein Wissen zu nutzen, um der Gesellschaft die Unterstützung zurückzugeben, die ich bisher in meinem Leben hatte. Im Jahr 2013 ergab sich dazu die Gelegenheit, die nicht nur mein Leben, sondern auch das von Tausenden von Menschen verändern würde. Nachdem ich 2013 von Unilever als Student Leader ausgezeichnet wurde, ging ich nach Mexiko, um am Enactus World Cup teilzunehmen, einem Wettbewerb, der die besten Universitätsprojekte mit sozialer Wirkung würdigt.

Dort traf ich auf eine Gruppe deutscher Studenten, die angaben, dass 750 Millionen Menschen auf der Welt eine Brille brauchen, ohne die Mittel zu haben, eine zu kaufen. Die Studenten stellten die EinDollarBrille vor, mit der sie das ändern wollten.

Das schien mir eine interessante Herausforderung zu sein ...

Wir haben dann das Unternehmen VerBem gegründet, um auf dem Brasilianischen Brillenmarkt eine Alternative mit positiven sozialen Auswirkungen anzubieten, die nicht auf Gewinne, sondern die visuelle Gesundheit der Bevölkerung abzielt. Wir haben die einfache Aufgabe, Brillen zu kaufen, in einen Akt der Freundlichkeit für andere verwandelt. Wir sind eine junge Marke, die versucht, in einem gesättigten Markt etwas zu bewirken.

Ullrich Angersbach © Martin Aufmuth

Ullrich Angersbach

Betreuung Ehrenamtliche

Ende 2016 habe ich durch eine Spendenaktion eines Rotary Clubs von den Projekten der EinDollarBrille erfahren und war sofort begeistert. Im Januar 2017 besuchte ich dann einen Infotag in München und schon bald erhielt ich die Aufgabe, den Bereich der Mitarbeiterbetreuung zu leiten. Durch diese Tätigkeit bin ich als früherer Unternehmer und Finanzexperte (Diplom-Kaufmann) gefordert, mich auf die Besonderheiten eines Sozialunternehmens einzustellen.

Mittlerweile habe ich mit zahlreichen Aktiven der EinDollarBrille zusammengearbeitet. Dabei bin ich auf viele hochmotivierte Menschen jeden Alters gestoßen, die mich bei meiner Einarbeitung engagiert unterstützt haben. Es herrscht ein hilfsbereiter und konstruktiver Geist, den der Gründer Martin Aufmuth und der übrige Vorstand vorleben. Es ist eine Freude zu sehen, wie viele Menschen ihre Freizeit und ihre Fähigkeiten den Projekten der EinDollarBrille widmen.

Noch aber werden viele weitere Freiwillige gesucht. Denn nur dann können wir es gemeinsam schaffen, 150 Millionen der ärmsten Menschen der Welt mit Sehproblemen dauerhaft zu kostengünstigen und robusten Brillen verhelfen. Durch die EinDollarBrille können diese Menschen ihr Leben selber in die Hand nehmen. Kinder machen ihren Schulabschluss oder Erwachsene lernen beispielsweise einen LKW zu steuern und ernähren damit ihre Familie. Dafür arbeite ich gerne als Freiwilliger.

Alejandra Portillo

Alejandra Portillo © Isabella Bilger

Alejandra Portillo

Projektleiterin Peru

Antje Christ © Martin Aufmuth

Antje Christ

Leitung Optik-Partner und Landeskoordination Indien 

Seit vielen Jahren bereise ich als Dokumentarfilmerin immer wieder Länder, in denen Menschen unter unwürdigen Bedingungen leben müssen. Da es mir grundlos so viel besser geht als ihnen, habe ich lange nach einer Möglichkeit gesucht etwas „zurückzugeben“.

2016 hatte ich die Gelegenheit eine längere Dokumentation über den Projektstart der EinDollarBrille in Brasilien zu drehen. Ich war nicht nur von Martin Aufmuths Erfindung fasziniert, mich hat vor allem auch das Gesamtkonzept, das junge Menschen ausbildet, Arbeitsplätze in den Ländern schafft und eine nachhaltige Entwicklungshilfe verfolgt, überzeugt. So kann es funktionieren, dachte ich, so kann man auf globaler Ebene wirklich etwas bewegen!

Seit 2017 bin ich aktiv dabei. Ich habe den Projektstart der EinDollarBrille in Indien mitorganisiert, denn das Land, in das ich seit über 30 Jahren immer wieder reise, liegt mir am Herzen. Mittlerweile bin ich Landeskoordination unseres indischen Projektes Care Netram (Netram kommt aus dem Sanskrit und heißt „Auge“). Dass ich in Indien mit der EinDollarBrille einen Beitrag leisten und damit das Leben von vielen Menschen verbessern kann, freut und berührt mich sehr.

Stephane Cisse

Stéphane Cissé © Isabella Bilger

Stéphane Cissé

Projektleiter Bukina Faso

Renate Eden © Renate Eden

Renate Eden

Leitung Fundraising und Kommunikation 

Ich las im Wartezimmer eines Arztes einen Bericht über die EinDollarBrille und war sofort begeistert. Da ich selbst schon früh einer Brille tragen musste, weiß ich aus eigener Erfahrung, was eine Brille für den persönlichen Werdegang und die Lebensqualität bedeutet. Seit 2015 setze ich mich leidenschaftlich gerne – zunächst ehrenamtlich, heute hauptamtlich - für unsere Ziele ein.

Weltweit allen Menschen einen Zugang zu augenoptischer Grundversorgung zu ermöglichen ist ein hehres Ziel. Es wird noch dauern und es gibt viel zu tun. Die persönlichen Geschichten unserer BrillenträgerInnen über deren verbesserte Lebensqualität motivieren mich jeden Tag wieder mit einem tollen Team die Welt ein bisschen schöner zu machen.

Marc Zedler

Marc Zedler |© Isabella Bilger

Marc Zedler

Projekt Manager Malawi

Karin Eisgruber © Karin Eisgruber

Karin Eisgruber

Assistenz der Geschäftsleitung 

Aus den Medien kannte ich die EinDollarBrille schon länger. Da ich sehr gute Erfahrungen mit der Arbeit in einer anderen gemeinnützigen Organisation gemacht hatte, sprach mich dann das Mitarbeitergesuch des Vereins EinDollarBrille gleich an. Bei einem so sinnvollen Projekt wollte ich sehr gerne mitarbeiten.

Mit vielen, sehr unterschiedlichen Aktiven aus ganz Deutschland arbeiten wir hier – jeder mit seinen individuellen Fähigkeiten – an der bestmöglichen Umsetzung der Idee, die unser Vereinsgründer und Vorstandsvorsitzender Martin Aufmuth 2012 hatte.

Eines ist klar: Die Arbeit wird uns nicht ausgehen. Gilt es doch, noch sehr vielen Menschen, die keinerlei Zugang zu augenoptischer Versorgung haben, die Chance auf gutes Sehen und damit auf eine aussichtsreichere Zukunft zu geben.

Gerd Hintz | © Martin Aufmuth

Gerd Hintz

Leitung Partner-Modell

Ich habe Ende 2014 im Fernsehen einen Bericht über die EinDollarBrille gesehen. Gerade rechtzeitig, da ich Anfang 2015 meine Berufstätigkeit beendet habe. Unterstützung in Afrika und Lateinamerika für sehschwache Menschen. Da war mir klar (frei nach Bläck Fööss): „Da bin ich dabei, das ist prima“.

Bei einem Biegetraining habe ich dann bestätigt bekommen, dass ich handwerklich weder begabt noch besonders interessiert bin. Aber ich habe dort einige so angenehme und anregende Aktive und Interessenten getroffen, dass ich mit Martin und Alex nach anderen Wegen gesucht habe, mich bei der EinDollarBrille einzubringen.

Fünf Jahre lang habe ich im Finanzteam geholfen, unsere knappen Mittel möglichst gut einzusetzen. Diese Aufgabe habe ich vor Kurzem niedergelegt.  Jetzt konzentriere ich mich in einem engagierten Team darauf, Partnerorganisationen zu suchen und zu unterstützen, die in ihnen vertrauten Regionen unsere gemeinsame Idee, sehschwache Menschen mit preiswerten Brillen zu versorgen, in eigener Verantwortung umsetzen möchten.

 

 

Anke Hoffmann © Isabella Bilger

Anke Hoffmann

Advisor Best Practice & Country Development 

Seit meiner Teilnahme an einem Schnuppertraining Anfang 2015 bin ich überzeugt von dem nachhaltigen Konzept der EinDollarBrille und der damit verbundenen Vision: 150 Millionen Menschen weltweit und dauerhaft mit günstigen, vor Ort produzierten Brillen zu versorgen.Mehr als 2 Jahre habe ich mich ehrenamtlich und nebenberuflich im Verein engagiert, dabei hauptsächlich die Landeskoordination in Burkina Faso unterstützt. Anfang 2018 kam dann die Entscheidung, mich mit voller Kraft und ausschließlich für dieses Projekt zu engagieren.

Dabei ist der Bereich „Business Development“ wie gemacht für mich als international erfahrene Projektmanagerin. Es geht um die Koordination zwischen den Ländern, aber auch die Abstimmung mit den einzelnen Entscheidern hier in Deutschland. Nach welchen Standards wollen wir in den Ländern arbeiten? Wie stellen wir die Qualität der Brillen sicher? Und wie können wir unsere Brillen möglichst vielen Menschen zur Verfügung stellen und dabei dennoch weitestgehend kostendeckend arbeiten? Das sind nur einige der Fragestellungen, mit denen ich mich tagtäglich beschäftige.

Und immer wieder wird mir aufs Neue klar, wie wichtig unsere Arbeit ist und was man doch alles verändern kann, wenn man sich nicht von einzelnen Unwägbarkeiten entmutigen lässt. Jeder kann etwas bewegen und verändern und gemeinsam geht noch viel mehr!

Sigrun Seifert

Koordination Schulen

Zur EinDollarBrille bin ich durch Heike Hertrich gekommen. Sie war meine Orthoptistin, die mich zu einer Operation in der Charité Berlin vorbereitet hat.
Nachdem die Operation glücklicherweise erfolgreich verlief, lud sie mich zum Infotag ein und eine Woche später war ich schon bei der Hauptversammlung. Dort wurde ich direkt von Renate Eden zum Aufbau der Öffentlichkeitsarbeit in Schulen angeheuert.
Ich selbst bin aufgrund einer chronischen Erkrankung, was auch Doppeltsehen zur Folge hat, frühpensionierte Grundschullehrerin. Daher weiß ich genau, was es bedeutet, nicht richtig sehen zu können. Selbst in Deutschland wird man aus diesem Grund noch frühpensioniert.

 

 

Martin Aufmuth |© Isabella Bilger

Martin Aufmuth

Inventor and founder of OneDollarGlasses, 1st Chairman

I want to change the world. For as long as I can remember, I have felt it was unfair that we are doing so well and people in other countries are not. The only thing that differentiates us is where we were born. How did I get the idea with OneDollarGlasses? In 2010 I read in Paul Polak's book "Out of Poverty" that there should be glasses that people can afford who live on a dollar or less a day. I thought "it's a pity that glasses like this don't exist" and read on. The next day I happened to see cheap Chinese reading glasses in a 1 Euro shop for 1 Euro! I thought: "Strange that we have such glasses and Africa has not".

I started doing research, plying a myriad of patents, experimenting with different materials in our basement. After several months, it was in front of me: my first OneDollarGlasses. The next thing I had to do was design a machine that would make the production of glasses easy. Ideally without electricity so that it works everywhere. The first practical test of this bending machine was in April 2012 in Uganda, where I trained the first team of local workers and supplied around 500 people with glasses.

Many people have now become enthusiastic about my idea. Together we have already provided thousands of people with glasses and thus helped them to a new, happy life. Our vision: to provide glasses to 150 million people worldwide.

I thank everyone who helps us!

Brigitte Weis |© Isabella Bilger

Brigitte Weis

Board member, Treasurer

A friend told me about OneDollarGlasses. After I got further information, the next step was to take part in a trial course. During this course I could not only see in practice how the glasses are made and try them myself but also had the opportunity to get to know Martin Aufmuth and others who were already active in the association. Above all, the many active people who support the association with their enthusiasm and commitment, and OneDollarGlasses´s help-to-self-help concept make the association something special among the many aid organizations in my opinion.

Martin's ingenious idea of inexpensively bending glasses out of wires can change the living conditions of many people, especially children, in the Third World in a lasting positive way. What a nice thought to be able to make a small contribution along with the many others who are working for OneDollarGlasses to get closer to this goal.

 

Karsten Daniel |© SNaumann Fotografie

Karsten Daniel

Member of the extended board

I am a member of the extended board and responsible for the areas of human resources, law and IT. I am also the contact person for the sister organizations ODG Switzerland and ODG USA.

What impresses me about the organization and my work is that we can help many people sustainably with our work. We not only offer basic optical care and high-quality glasses in many countries around the world, we also build permanent structures on site. We train people in our one-year training as GoodVision Technicians who can perform eye tests, recognize eye diseases and manufacture, adapt (and later repair if necessary) glasses.

This enables us to create jobs directly on site in production, sales and administrative offices. We offer a product and a service that people live on and that people can afford. In this way, we strengthen the community in the countries and regions in which we operate over the long term.

 

Stephane Cisse

Stéphane Cissé |© Isabella Bilger

Stéphane Cissé

Project Manager Burkina Faso

Jo Neunert |© Jo Neunert

Jo Neunert

Country Coordinator Ethiopia

After years of experience in the town twinning of Vaterstetten with Alem Katema in Ethiopia, I was already fascinated by the idea of OneDollarGlasses in 2013. This is how the pilot test started in our partner clinic in Alem Katema, where glasses are manufactured and sold on a very small scale today. I continue to pursue attempts to broaden OneDollarGlasses in Ethiopia. The political framework gives hope, but it requires a lot of patience.

Prashant Pachisia |© Antje Christ

Prashant Pachisia

Project Manager India

Alejandra Portillo

Alejandra Portillo |© Isabella Bilger

Alejandra Portillo

Project Manager Peru

Max Steiner © Isabella Bilger

Max Steiner

Coordinator South and Central America, Project Manager Bolivia

After committed entrepreneurial years in Switzerland and Germany, in 2000 I founded a social youth foundation in Bolivia, the country of origin of my wife Martha, today my second home. Hostelling International Bolivia (HI-Bolivia) runs the national youth hostel, offers Spanish courses and organizes adventure trips in the Andes. All of this for almost 1,000 volunteers who have been involved in the foundation's many social projects over the past 15 years and who continue to contribute. Initially, it was primarily childcare centers in the country, but HIB soon expanded its help in the health sector, such as dental care, fluorination and mobile consultations in remote mountain areas up to 4000m high on the Sunny Island outside on Lake Titicaca.

While on an exchange program with the Institute for Geography at the University of Erlangen, I came across Martin Aufmuth’s OneDollarGlasses program at the end of 2012. Right then, I wanted to close this exact gap in Bolivia, too, and give the well over 150,000 locals with insufficient eyesight the option of affordable glasses and new life chances. Fascinated by the manufacturing process, I asked the OneDollarGlasses team to train local producers, who produced around 15,000 frames this year and can thus generate an income that was simply not there before.

How satisfying it is for me today to remember that the goal of the LENTES AL INSTANTE (the name of OneDollarGlasses in South America) campaign in 2017 is to do about 20,000 eye tests in places where the people have never seen an ophthalmologist.

I was very honored to be appointed OneDollarGlasses coordinator from South and Central America. In my role, on the one hand I work to strengthen the launched partner structures in Mexico and Brazil, and on the other hand to extend this valuable social project to other Andean countries such as Peru, Colombia and later Ecuador. In 2020, we want to work together on this continent to bring around 50,000 OneDollarGlasses to happy, needy people who will finally see better.

 

 

Ralf Toenjes ©

Ralf Toenjes

Project Manager Brazil

My main goal is to use my knowledge to give back to society the support I have had over the years. In 2013 there was an opportunity that would change not only my life but that of thousands of people. After being recognized as a student leader by Unilever in 2013, I went to Mexico to participate in the Enactus World Cup, a competition that recognizes the best university projects with social impact.

There I met a group of German students who said that 150 million people around the world need glasses without the means to buy them. The students introduced the concept of OneDollarGlasses—the program they wanted to use to change that. That seemed like an interesting challenge to me ...

Soon after, I founded the VerBem company to offer an alternative with positive social effects on the Brazilian eyewear market that is aimed, not at profits, but at the visual health of the population. We have turned the simple task of buying glasses into an act of kindness for others. We are a young brand that tries to make a difference in a saturated market.

 

Marc Zedler

Marc Zedler |© Isabella Bilger

Marc Zedler

Projekt Manager Malawi